Die erste November-Woche war wieder mal mit mehreren Aktivitäten gestreut. Wie sich einige evtl. noch erinnern können, war diese eine Champions League-Woche. Zwar durch nachfragen aber auch letztlich durch Glück, haben wir für das Spitzenspiel zwischen Hapoel Tel Aviv und dem FC Schalke 04 tatsächlich noch günstig (50€) Karten bekommen. So sind wir zu dritt (Manuel, Marcel und ich) dann Dienstagabend zu dem Spiel gegangen. Dabei gab es, ohne zu lügen, einige Erfahrungen zu sammeln. Dies ging schon vor dem Stadion los. Erst nach nun 3,5 Monaten die ich zu diesem Zeitpunkt schon hier war habe ich erfahren, dass Alkohol trinken in der Öffentlichkeit scheinbar nicht gestattet ist. Das Wegbier zum Stadion wurde uns nach halber Strecke nämlich prompt von der örtlichen Polizei abgenommen. Ich hatte aus mir unerklärlichen Gründen Glück, allerdings wurden von einem der anderen erst mal die Personalien aufgenommen. Das Spiel selbst war dann, zumindest gemessen an der spielerischen Leistung, eine mittelschwere Katastrophe – 0:0 der Endstand. Allerdings konnten sich die Fans nichts vorwerfen lassen. Obwohl die meisten Schalker Fans in einem 24std Trip nach Israel gekommen sind (morgens 6 Uhr Flug DUS-TLV, tagsüber Jerusalem gesehen, abends Spiel in Tel Aviv und nachts um 3 Flieger zurück), hat das der Stimmung keinen Abbruch getan. Aus dieser Hinsicht war es ein interessanter Champions-League-Abend.
Am Donnerstag stand dann auch schon der nächste Ausflug auf dem Programm: Nazareth und Tiberius am See Genezareth. Auch wenn wir nur wenige Stunden in den Orten verbracht haben, reichte das leider schon aus um sagen zu können, dass diese die Erwartungen bei weitem nichterfüllt haben. Besonders das so verheißungsvolle Nazareth ist eigentlich ein muslimischer Ort der zwar noch Kirchen beherbergt, allerdings sonst auch nichts bietet.


Man achte im oberen Bild auf die Symbole äh Richtlinien zum Kirchenbesuch
Tiberius:
Am Abend gab es dann noch Lindas Geburtstag zu feiern. 

Lindas Geburtstag sollte in dieser Woche der erste von dreien sein. Am Freitag führte es uns nämlich zu Mayaan, einer israelischen Bekanntschaft die ihren Geburtstag im direkt angrenzenden Ort Ramat Gan feierte. Eine gute Chance noch mehr Israelis kennen zu lernen und es dauerte auch nicht lang, bis ich mit mehreren über das Fußballspiel vom Dienstag diskutiert habe.
Um die Woche dann zu komplettieren, feierte Robert, unser Pole mit australischen Wurzeln in der Runde, am Samstag seinen Geburtstag bei sich auf dem Dach.












































































































